

Suicide Girls
Tattoo goes Beautymainstream


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Jörg Pramor - Haut(ge)schichten
120 Seiten; Festeinband
Das mag der ein oder andere nicht mögen, nimmt es doch den Körperzeichnungen
Ihre rebellische Attitüde, aber es ist gut für die Branche und es gibt immer
interessante Dinge zu sehen.
Zappa vom Nightliner Tattoo machte neulich bei einem Interview die
interessante Unterscheidung zwischen Sammlern und Ästheten als er die
verschiedenen Kategorien der Tätowierten bezeichnete.
Jörg Pramors Buch hautgeschichten ist nun ein Buch, dass von den Ästheten
handelt oder besser von den Ästethinnen. Im Suicidegirlstyle zeigt er uns 24
Mädchen, alle Mitte zwanzig, die leicht bekleidet irgendwo zwischen Speed
Rock´n Roll und Burlesque Ihre bunten großflächigen Tätowierungen zeigen.
Pramor nennt sich selber Tattoograf und die Bilder und Posen mögen nicht
sehr originell sein, sie gefallen trotzdem,. Ebenso wie die Mädels, die in
kleinen Texten etwas bemüht vorgestellt werden. Aber wer liest schon die
Texte, wenn es um scharfe Bräute geht?
Und die Tattoos? Sie sind so unterschiedlich, wie die Modells, von extra
extra bis lame ist alles dabei. Leider gibt das Buch keine Auskunft über die
Künstler, wie schon gesagt: die Bilder gefallen, die Texte sind es auf jeden
Fall nicht, die das Buch lohnenswert machen
Lead
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Akimitsu Takagi:
Japanese Tattoo Ladies 2


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Akimitsu Takagi: Japanese Tattoo Ladies 2
Keibunsha Verlag
ISBN 4-905848-16-5
(auf japanisch!)
Leider lässt sich über diesen wunderschönen Bildband nur wenig sagen, da er durchgehend auf japanisch ist. Anhand des Buches konnte noch nicht einmal herausgefunden werden, ob Akimitsu Takagi der Tätowierer, der Autor oder der Fotograf des Bandes ist. Erst bei weiteren Recherchen hat sich herausgestellt, dass Takagi ein bekannter Schriftsteller ist, unter anderem von "The Informer" und "Tattoo Murder Case". Er ist vor allem Autor von Kriminalromanen.
Akimitsu Takagi ist nur ein Pseudonym. Sein richtiger Name lautet Seiichi Takagi. Er hat vor allem Kriminalromane geschrieben. Welche Rolle er bei diesem Tattoobuch spielt, bleibt leider ungewiss. Bei seinen Bibliographien wird es nicht erwähnt.
Das Buch ist ein an und für sich gelungenes coffeetable-book im Format A3. Die Bilder sind durchgehend farbig. Der Druck ist auf sehr gutem Papier. Der Umschlag ist mit roter Kartonage bedruckt, wobei er marmoriert ist. Fühlt sich fast ein bisschen wie eine Haut an.
Doch zu dem, was wirklich interessant ist: Die Damen!
Diese sind zumeist großflächig tätowiert, mit sehr guten traditionellen japanischen Arbeiten. Die Qualität der Fotos lässt nichts zu wünschen übrig, wenn auch leider die Aussicht auf die Maiden an einigen möglicherweise verfänglichen Stellen zensiert wurde.
Fazit: ein lohnenswertes Buch für Liebhaber japanischer Tätowierungen und asiatischen Schönheiten. Alle Anderen: Finger weg.
Igor Eberhard
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Samoa International Tattooing
Bob Baxter/Bernard Clark: Tattoo Road Trip: Two Weeks in Samoa


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Bob Baxter mag sich. Er mag sich wirklich sehr.
Das durchgehend farbige Buch "Tattoo Road Trip: Two Weeks in Samoa” lässt zu diesem Thema keine Fragen offen. Der Herausgeber der Tattoo-Zeitschrift "Skin and Ink", einer der weltweit besten Zeitschriften in diesem Sektor, hat gemeinsam mit dem "Skin and Ink"-Fotografen Bernard Clark "Two Weeks" gestaltet. Dieses Mach-Werk hat keinerlei wissenschaftlichen Anspruch.
Den könnte es auch in keinster Weise erfüllen. Der Anspruch ist jedoch ein anderer. Das Zielpublikum ist die Tattoo-Community. Und für diese ist es zum Teil recht interessant. Wenn nicht Baxters Penetranz wäre. Auf jeder dritten, vierten Seite ist ein Bild von ihm zu sehen. Man muss ihm zugute halten, dass er eine absolute Größe in der (vor allem US-amerikanischen) Tattoo-Szene ist. Dennoch: die Selbstverliebtheit von Bob Baxter verdirbt die Freude an diesem Buch.
Inhaltlich ist das Buch ansonsten spannend. Es gibt ausführliche, unterhaltsame Berichte über die 2. Internationale Tatau Convention in Samoa 2001, über Tätowierte und Tätowierer vor Ort. Zahlreiche Größen der Szene, sowohl Tätowierer, als auch Tätowierte. Die Sulu’ape-Familie, Keone Nunes, Leo Zulueta, Hanky Panky, Inia Taylor, Traveling Mick, Mo’o, Gordon Toi Hatfield und viele Andere kommen zu Wort.
Durch seine Kontakte zu den bekanntesten pazifischen und auch internationalen Tätowierern und durch sein Insiderwissen kann Baxter ihr Wissen und ihre besonderen Fertigkeiten auf amüsante Weise vermitteln. Wenn er über das rezente Aufleben und die Veränderung der alten Tatau-Traditionen berichtet: absolut lesenswert! Diese Abschnitte sind informativ und lehrreich. Es ist, wie schon erwähnt, kein wissenschaftliches Buch: was man über rezente pazifische Tatauierungen im internationalen Tattoo-Kontext erfährt, lohnt sich dennoch.
Überflüssig und eher störend sind die zahlreichen gutgemeinten "Reisetipps" für Samoa und persönlichen Erlebnisberichte. Die Illustrationen und persönlichen Baxter-Souvenirs: nicht notwendig. Die Fotos haben zum größeren Teil Postkarten – bzw. Schnappschussqualität und auch deren Informationsgehalt. Die Kriterien für die Bildauswahl sind unklar, falls überhaupt vorhanden.
Doch das alles könnte man über den Tattoo-Berichten vergessen. Wenn da nur nicht die große Liebe von Bob Baxter zu sich selbst wäre.
Das ist der erste und auch der letzte Eindruck, den dieses Buch hinterlässt. Was mehr darüber schreiben? Mehr muss man nicht wissen.
Bob Baxter/Bernard Clark (2002): Tattoo Road Trip: Two Weeks in Samoa. Atglen: Schiffer
Igor Eberhard
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Die süsse Haut Fotografien zwischen Lust und Schmerz


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Das verdammte X-mas steht vor der Tür und verlangt nach Geschenken, da passt
es gut, dass uns ein neuer Bildband ins Büro geschickt wurde, der das Thema
Tatoo etwas anders darstellt, als in mainstreamigen Arschgeweihposen:
In dem Begleitschreiben des herausgebenden Verlages heißt es: "Mit fast
ehrfürchtiger Unbedingtheit haben sich die nichtprofessionellen Modelle des
Berliner Fotografen Andreas Fux ihre Geschichte auf den Leib geschrieben,
unauslöschlich und für manche Betrachter schwer zu ertragen"
Das stimmt. Das Buch "Die süsse Haut" ist kein einfaches Buch. Es ist kein
schönes Buch. Es ist kein Buch über Tätowierungen. Es ist ein Buch über
Menschen und Ihre Stigmata.
Der großzügige Bildband präsentiert die Fotografierten in einem klinisch
anmutenden Weiß, dass dem Betrachter in eine Distanz zu den gezeigten
Körpermodifikationen zwingt und gleichzeitig eine Auseinandersetzung mit dem
Gesehenen verlangt.
Es ist kein Buch über schöne sexy Haut, sondern über Menschen mit Ihren
Zeichen: Gezeichnete Extremisten zwischen Tattoo, Fetisch und Piercing,
zwischen Scarification und Blut. Dabei sind viele Aufnahmen grenzwertig
aber immer ehrlich. "Die süsse Haut" ist ein Bildband, der niemanden kalt
läßt.
Die süsse Haut (39,90 €)
Fotografien zwischen Lust und Schmerz
Andreas Fux
Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag / Berlin
Alle Fotos mit Genehmigung des Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlages
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Fussball-Tattoos/Football Tattoos by Malte Meyer


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Wenn Liebe, Treue und Tinte unter die Haut gehen...
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Description de l'Egypte [de]


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