Nachdem der Verlag „Edition Reuss“ mit seinen großartigen Foto-Prachtbänden so ziemlich alle wichtigen Länder und Erdteile – zumindest was die Tattookunst angeht – abgebildet hat, wenden sich die Buchmacher nun dem Latino Stil zu. Und so nimmt uns der Autor Edgar Hoill mit auf eine Reise durch Mexico und den Süden der USA, um dem geneigten Leder die Latinokunst und ihre Bedeutung näher zu bringen.
Edgar Hoill – Spitzname OSOK: one shoot one kill – arbeitet seit 2003 als professioneller Fotograf und dokumentiert weltweit Kunst und Kultur des Straßenlebens. Kein Wunder, dass er so viel mit Tätowierern zusammen arbeitete und seine Vorliebe für dokumentarische Arbeiten ausleben konnte.
Sein 300seitiger Bildband beginnt mit einer, leider nur kurzen, Einführung in die Bildspraceh Südamerikas. Hier wird der „Dia de los Muertos“, der Tag der Toten ebenso erklärt, wie der Hang von Gangmitgliedern, sich mit dem Clown zu schmücken, der nach immer lacht und seine Probleme mit sich selbst ausmacht.
Es folgen Zeichnungen, Gemälde und andere Kunstformen – die sich vereinfacht definiert – als Fusion Art bezeichnen lassen und von verschiedensten Tattookünstlern, vor Allem aus dem us-amerikanischen Süden, erstellt wurde. Wie immer bei der Edition Reuss findet sich am Ende des Bildbandes eine Liste mit den Adressen der Künstler.
Die Bandbreite der vorgestellten Arbeiten, von der Strichzeichnung, über Oelgemälde und Graffiti bis hin zu überzeichneten Fotos, ist groß.
Mal wieder ein großartiger Band der Edition Reuss, nur der Preis ist mit 98 € ganz schön heftig. Das ist ein Buch, das man sich nicht mal eben nebenbei kauft und etwaas für den wirklichen Fan der Latino Art und dem Tätowierer, der sich damit beschäftigen will.
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"Latino Art Collection: Tattoo-Inspired Chicano, Maya, Aztec and Mexican Styles"
Edition Reuss
Author: Edgar Hoill
Gebundene Ausgabe: 300 Seiten
Verlag: Edition Reuss Gmbh
Größe und/oder Gewicht: 31,5 x 27,7 x 3 cm
Preis: 98,- €
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Text: Lead
Fotos: Edition Reuss