Ein Tattoo ist für immer.
Nun ja, so war es mal, so sollte es sein, so ist es nicht mehr. Viele
Quadratmeter weggelaserte Arschgeweihe bescheren den Schönheitschirurgen
eine niemals versiegende Einkommensquelle und vor Jahren gab es den
Biotattoohype, bei dem schlecht gestochene Tätowierungen als vergänglich
verkauft wurden.
Mit anderen Worten: für immer ist nur solange, wie es gefällt.
Ein weiteres Problem des Tätowierens ist die Verträglichkeit der Farbe. In
schlechter Qualität hergestellt kann sie im besten Falle unkontrolliert
verschwinden oder gar allergen und/oder giftig wirken.
Für beide Probleme gibt es nun möglicherweise eine Lösung. Ja, vielleicht
kann man sogar von einer kleinen Revolution sprechen. Dermatologen der
Harvard Medical School entwickeln eine Tinte, die absolut ungiftig und
leicht zu entfernen ist.
Natürlich sind wir als führendes Organ der Tattoowissenschaft sofort
losgezogen, um diese neuen Entwicklungen zu beleuchten. Dazu mussten wir nur
in den Bus steigen. Der fährt natürlich nicht bis nach Boston, sondern nach
Zehlendorf und dort finden wir die Firma Cheyenne / MediUm-Tech und die sind
zufälligerweise der Entwicklungspartner der Harvard Medical School.
Hanno Ritzerfeld, der Marketingchef von Cheyenne / MediUm-Tech war so
freundlich uns den neuen Tintenansatz zu erklären.
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