"Unter die Haut"
Museum für Kommunikation zeigt Tattoo & Piercing in 20 Porträts
Körpermodification sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das mag gefallen oder eben auch nicht, aber 40% der weiblichen Jugendlichen tragen Körpermodificationen, so steht es zumindest in der Pressemitteilung des Museums für Kommunikation, die wir heute erhielten.
Die Ausstellung "Unter die Haut: Tattoo & Piercing in 20 Porträts", die vom 1. Februar bis 15. April 2007 im Museum für Kommunikation Frankfurt gezeigt wird, widmet sich der weiten Verbreitung von Körpermodifikation und regt zu der Frage an, wie wir das tradierte Bild von Piercing und Tattoo in Einklang bringen können mit dieser Mode? Wie kann überhaupt etwas Mode werden, das zugleich für die Ewigkeit gedacht ist?
Vielleicht weil die Ewigkeit in Mode kommt?
Oder weil sich Menschen heute im Zuge des allgemeinen Verantwortungsoutsourcing nicht mehr viele Gedanken über die Folgen Ihrer Handlungen machen?
Wer kann es sagen?
Auf jeden Fall geht das Museum für Kommunikation diesen und anderen Fragen mit 20 Portraits in Großfotos und ausfürhlichen Interviews nach. Zudem bietet die Ausstellung Informationen aus der aktuellen Forschungsdiskussionen.
"Unter die Haut: Tattoo & Piercing in 20 Porträts", 1. Februar - 15. April 2007 im Museum für Kommunikation Frankfurt, http://www.museumsstiftung.de/
Fotos mit freundlicher Genehmigung des Museums für Kommunikation, alle Fotos: Oli Hege
Ausstellungsdauer: 1. Februar bis 15. April 2007
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 9 – 18 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag: 11 – 19 Uhr
Eintritt: Ab 6 Jahre 1,- EUR, ab 16 Jahre 2,- EUR
Führungen: Sonntags, 16 Uhr, Mittwochs, 15 Uhr
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