
Das erste, was auffällt ist das Geräusch, oder besser das fehlende Geräusch. Old Schoolern wird das metallische Singen der Tattoomaschinen vielleicht fehlen, doch jeder, der mal nach einem langen Arbeitstag am Computer den Rechner herunterfährt, mag ermessen, welche Belastung ein Dauerton mit sich bringt.
Beim in die Hand nehmen der Maschine wird klar: das Teil ist schwerer als es aussieht. Und sie liegt satt in der Hand.
Wir haben nun mit verschiedenen Tätowierern über die Hawk gesprochen und es wird klar: entweder man ist ein Rotations- oder ein Spulentyp. Dazwischen gibt es nichts. Die Anhänger sind begeistert und werden sicherlich nicht wieder zurückwechseln und die Gegner können mit ihr überhaupt nix anfangen.
Wer sich einmal an Spulengeräte gewöhnt hat, dem wird eine Umstellung auf die neuen Maschinen schwer fallen. Vielen Künstlern hat die neue Maschine einfach zu wenig Bumms. Auf der anderen Seite, wer sich erstmal an die Hawk gewöhnt hat, dem kommen Spulenmaschinen doch sehr altmodisch vor.
Vom hygienischen Standpunkt ist die Hawk ein Schritt zur Vereinfachung: durch das geschlossene Gehäuse wird kein zusätzlicher Schutz zur Umhüllung benötigt. Die Maschine ist leicht zu reinigen. Auch sollten die Nadelmodule Farben genauer darstellen, da bei ihnen kein Metallabrieb ensteht.
Im Gegensatz zu den ersten Cheyenne Modellen benötigt die Hawk kein eigenes Netzteil und kann so an vorhandene Geräte angeschlossen werden. Das macht die Ganze Sache natürlich preiswerter.