
Zum 12. Mal veranstaltete Frank von Endless Pain die Hamburger Tattoo Convention zu Ostern in der Markhalle am Hauptbahnhof.
Franks Konzept, nur alle zwei Jahre die Convention zu veranstalten, ging wieder mal auf. Bei frühlingshaftem Wetter bildeten sich schnell Schlangen vor den Einlässen zur Markhalle. Und wie schon in den Vorjahren fragte sich Lead, warum wechselt der Veranstalter bei dem Zuspruch nicht mal die Location.
Obschon die Markthalle eigentlich ein sehr schöner Veranstaltungsort ist - neben einer großen Halle bietet sie ein kleines Labyrinth an Gängen und Räumen und ein nebeneinander von Rummel und Intimität - ist ihr die Hamburger Convention schon lange entwachsen.
Und so war es wieder ein Drängeln und ein Schieben, das rund um die ca. 150 Tätowierer aus allen Herren Ländern stattfand. Die Artisten dürften sich über den Zuspruch freuen, über Arbeitsbedingungen in Enge und Sauerstoffarmut aber weniger. Immerhin gilt die Hamburger Convention als gut organisiert, so dass Service und Betreuung stimmen.
Das Rahmenprogramm, durch das Stumpen von Knorkator und Nele Sehrt mit sichtbaren Vergnügen führten war dem Anspruch Hamburgs, eine coole Musikstadt zu sein, angemessen. Es bot sich den Gästen eine bunte Mischung von Country bis Hip Hop. Zumindest aus musikalischer Sicht könnte sich da die ein oder andere Convention eine Scheibe abschneiden.
Trotz der Enge freut sich Lead aber schon auf 2012, wenn es wieder zu Ostern heißt: auf nach Hamburg.
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Text: Lead
Fotos: Tattoo Guide