
I amsterdam
Nachdem uns die letzen Conventionbesuche meist auf das flache Land führten, konnte der
Tattoo Guide es sich diesmal endlich mal wieder leisten, mich in eine richtige Stadt zu
schicken: die Tattoo Convention in Amsterdam stand an.
Normalerweise heißt das: ab ins Flugzeug, dann in ein Taxi zur Halle und rein ins
Vergnügen, aber Marcus E., der für das Tätowiermagazin unterwegs war, schlug vor, wir
sollten doch den Bus nehmen, das wäre doch ne nette Tour nach Holland.
Um es kurz zu machen, dies war die erste Busfahrt seid meiner Schulzeit und nach ca. 25
Sekunden war mir klar: ich hatte einen schrecklichen Fehler gemacht. Busfahren ist nur
etwas für die ganz Harten und ich bin der Typ, der warm duscht und sich besoffen in den
Schatten legt.
Also nach nur 11 Stunden Fahrt im polnischen Reisebus - zum Glück wurden die Kriegstoten
nicht angerechnet, so wurde es nicht so eng - kamen wir um 5:30 morgens in Amsterdam an.
Eine prächtige Zeit im Sommer um eine fremde Stadt kennen zu lernen, die noch fast im Schlaf liegt, aber eine schreckliche Zeit um übermüdet und nur halb betrunken auf einem Busbahnhof aufzuschlagen.
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