"Südsee" ist für viele noch immer ein Traum, eine heimliche Sehnsucht. Diese Sehnsucht ist nichts als Sehnsucht, keine Realität. Das war es nie und wird es nie sein. In den "unermeßlichen Weiten" des Internets ist es kaum anders. Sehnsucht allerorten.
Wer Sehnsucht nach Farbe auf der Haut hat und nach Tätowierungen im Internet sucht, stößt irgendwann auch auf traditionelle Tatauiertechniken aus dem Pazifik. Manchmal aber auch aus ganz aus der Nähe.
Wenn man nach Villach im österreichischen Kärnten fährt und dann weiter, kommt man irgendwann nach Landskron, einem kleinen Ort bei Villach. Dort gibt es Polynesien Zuhauf.
Hier hat sich der international bekannte Tätowierer Brent McCown aus Neuseeland niedergelassen und sein Studio eingerichtet. McCown ist ganz alte Schule. Er tätowiert - und tatauiert (mehr oder weniger) traditionell.
Angefangen zu tätowieren hat er vor bald 25 Jahren. Er hat unter anderem bei Tim Schroeder, Mel Jessen, Merv O’Conner, Rob Kraus und Steve Maching in Neuseeland und Australien gelernt. Über zwanzig Jahre ist er auf der ganzen Welt herumgereist. Er hat gelernt - gelernt und tätowiert.
Irgendwann hat er begonnen, sich auf einen pazifisch-polynesischen Stil zu spezialisieren. Brent McCown verbindet vor allem samoanische mit Maori-Tätowierungen. Er arbeitet sowohl mit der Tätowiermaschine, als auch mit den traditionellen Tatauierinstrumenten. Dafür hat er sich auch international einen Namen gemacht. Er ist nicht nur häufig ein Highlight auf vielen Tattoo-Conventions in aller Welt, sondern auch in Landskron, Polynesien.
Einen ersten Einblick über seine Arbeit gibt seine Homepage. Auf ihr findet man auch viel Informationen über traditionelles Tätowieren, zu Tattoos allgemein und zum Pazifik. "Made in Landskron".